Taylor Swift die Stimme einer Generation?
Plattenboss verteidigt Taylor Swifts Katzengejammer

Taylor Swift
Die Kritiker hatten eine Menge Negatives über Taylor Swifts Auftritt während der Grammys zu vermelden. Dass sie gewaltig neben den Ton gegriffen hatte, war noch eine der höflicheren Aussagen. Sogar die Washington Post sprach von üblem Katengejammer. Noch peinlicher war das Debakel, weil Pink während der gleichen Veranstaltung im Gegensatz zu Tylor Swift ihre eigenen Noten sogar kopfüber von einem Trapez schwingend problemlos traf.
Taylor Swifts Plattenboss Scott Borchetta wirft sich jetzt für seine Elevin in die Bresche: Die Grammys seien doch nicht American Idol, wo es um eine erstklassige gesangliche Darbietung geht (eine recht schmerzbefreite Ansicht, bedenkt man, dass fast 26 Millionen Menschen zuschauten). Wen schert schon die Tonlage, Taylor sei immerhin die Stimme einer ganzen Generation, weil sie aus den Herzen ihrer Fans spreche. Und überhaupt, es seien alles technische Probleme mit dem Kopfhörer gewesen. Die Country-Sängerin hatte während der Grammy-Verleihung vier Awards eingeheimst. Zurecht? Eines ist mal sicher: wenn sich so die Stimme einer Generation anhört, dann halten wir uns die nächsten zehn Jahre lieber die Ohren zu!