Skandal-Debatte: Ist Stillen in Militäruniform okay?

von Sabine Ehgoetz

In den USA scheiden sich die Geister über nackte Busen in der Armee

Mom 2 Mom Breastfeeding Campaign / Facebook

Eine hitzige Diskussion begann jüngst in den USA, als das Foto von zwei Soldatinnen veröffentlicht wurden, die ihre Babys an der Brust haben, und das, obwohl sie gerade ihre Berufsuniform tragen.  Eine tolle, moderne Entwicklung freuen sich viele liberal Eingestellte und Förderer der natürlichen Babyernährung. Ein absolutes Unding meinen andere und gehen sogar so weit, den Vorgang mit öffentliche Urin- oder Fäkalausscheidung vergleichen.

Das Foto war Teil einer Kampagne der Initiative „Mom2Mom“ des Fairchild Luftwaffen Stützpunkts und stellet Pilotinnen beim Stillen dar, wobei eine der Frauen sogar Zwillinge an der Brust hält. Das US-Militär besitzt strikte Regulierungen, was in Uniform untersagt ist. Dazu gehören unter anderem Handytelefonate während des Gehens, Küssen und Umarmen, außer in Situationen der Wiedersehens, Kaugummikauen und Händchenhalten.

Diskutiert mit: Soll Stillen in Militäruniform erlaubt sein?

Vom Entblößen des Busens zu Fütterungszwecken ist dabei keine Rede, und doch fordern viele, dass dies in den Katalog der Tabus aufgenommen werden soll. Die Begründerin der Initiative, die Soldatinnen bei der Sorge um ihre Babys unterstützen will, ist geschockt über den Aufruhr, der um die Bilder entstand. Diskutiert mit: Sollte das Stillen in Militärbekleidung in Ordnung sein oder nicht?

Öffentliches Stillen in Militäruniform ist ...

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