Popstars wegen schlechter Quoten verkürzt

von cs-redaktion

Zu wenig Zuschauer: Nur eine Finalshow bei „Popstars“

Popstars / @ ProSieben

Castingshows haben wohl doch langsam ausgedient! Auch ProSieben bekam jetzt die Quittung für den Überfluss der Castingsendungen im deutschen Fernsehen, denn „Popstars“ erreicht nur unbefriedigende Quoten. Die Konsequenz daraus: Verkürzung der Sendung! „Popstars goes Ibiza“ wird anstatt zwei Finalshows nur noch eine ausstrahlen. In einer offiziellen Erklärung von ProSieben heißt es: “Wir bündeln alle Spannung und Dramatik in einem großem Live-Event.”

Dabei hat es ProSieben in Staffel 10 wirklich versucht: Es wurden ausschließlich hübsche Kandidaten in den Workshop gelassen, es wurde viel nackte Haut gezeigt und es gab komplett neue Spielregeln. Doch all die Bemühungen nützten nichts und so muss auch der Sender sich der Erkenntnis geschlagen geben, dass das Format Castingshow langsam aber sicher nicht mehr beim Zuschauer ankommt.

Jury und Kandidaten schuld an schlechten Quoten?

Vielleicht liegt es diesmal aber auch bei der Jury, die aus ehemaligen „Popstars“-Gewinnern bestand. Lucy Diakovska, Ross Antony, Senna Guemmour und Detlef D! Soost sind allesamt starke und außergewöhnliche Persönlichkeiten. Die Mischung ist vielleicht einfach zu viel des Guten und kommt somit vielleicht nicht bei jedem gut an. Oder ist fehlendes Talent bei den Kandidaten schuld? Nach all den Shows, in denen Sänger bereits gesucht und gefunden wurden, kann es in Deutschland ja nicht mehr allzu viele gute, neue Talente geben.

Findet ihr es schade, dass „Popstars goes Ibiza“ verkürzt wird?

ML

LaVive

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