Lil Waynes Knastleben

von cs-redaktion

Wasser, Brot und Bodyguards

Lil Wayne

Lil Wayne

Vom Ruhm und Reichtum ab in eine kleine Gefängniszelle. Wie ergeht es Lil Wayne wohl in seiner neuen Umgebung? Seit Montag sitzt der Musiker hinter schwedischen Gardinen. Als erstes musste er seinen Künstlernamen ablegen. Sein neuer Knastname ist Häftling Carter. Im Eric. M. Taylor Center werden alle Insassen beim Nachnamen gerufen. Damit muss sich Dwayne Michael Carter Jr. alias Lil Wayne leider abfinden. Das hätte ihm Paris Hilton alias Häftling Hilton aber auch schon mal vorher sagen können.

Jedoch bekommt der Rapper durch seinen Celebrity-Status ein paar Extrawürste gebraten. Immer wenn er seine Zelle oder den Aufenthaltsraum verlassen will, wird er von einem Aufpasser begleitet. Er soll sich nicht alleine unter die Sträflinge mischen, heißt es, das könnte gefährlich werden. Man will nicht, dass er angegriffen wird. Verständlich, denn der Hip Hopper ist der stolze Besitzer von teurem Zahnschmuck, der über $150.000 wert ist. Schaut man mal kurz nicht hin, poliert ihm ein Knastbruder die Visage und macht sich mit dem Zahn-Bling aus dem Staub. So einen Vorfall wollen die Behörden vermeiden. Schade, wir warteten schon gespannt auf die ersten Beißerchen-Angebote auf Ebay.

Das Gefängnisleben an sich ist definitiv anders, als Lil Wayne es von zu Hause gewöhnt ist. Seine Designerklamotten musste er gegen eine grüne Standarduniform eintauschen. Um 4.30 Uhr wird aufgestanden. Er hat eine Stunde pro Tag Auslauf und darf Basketball spielen, wenn er will. Gerüchte, dass er einen iPod benutzen dürfe, stimmen leider nicht, stattdessen hat er aber ein Radio. Seine Zelle ist sechs Quadratmeter groß, alles andere als Luxus. Aber auch Foxy Brown und Busta Rhymes haben es in diesem Gefängnis ausgehalten, dann wird uns Lil das auch schaffen.

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