Dschungelcamp Tag 9: Kim und Rocco auf dem “Dschungelfriedhof”
Prüfung für Kim und Rocco, Ailton will gehen und auch Radost ist am Ende
Zum ersten Mal durften die verbliebenen neun Campbewohner selber abstimmen, wen sie zur Prüfung schicken. Sie wählten Rocco. Der musste allerdings nicht allein antreten und durfte sich eine Verstärkung aussuchen. Roccos Wahl fiel, na jkar, auf Schmusefreundin Kim. Vergnügt zogen die beiden dann los zum Dschungelfriedhof: Sechs Kisten sollten ausgebuddelt werden, bevor sich immer einer der beiden in das Grab legen musste und Gesellschaft von allem möglichen Krabbelzeug bekam. Die Sterne durften allerdings erst eingesammelt werden, wenn der andere das nächste Grab ausgehoben hatte. Und das konnte schon mal dauern!
Kim muss ins erste Grab, in dem fiese Schlangen auf sie warteten. Während die Schlangen Kim erkundeten, schaufelte Rocco das zweite Grab und legte sich hinein. Ihm wurde dann tatsächlich ein Krokodil auf den Bauch gesetzt. Kim schraubte derweil erst den Stern in ihrem Schlangengrab ab und grub ganz gemütlich den nächsten Sarg aus. In dem erwartete die Sängerin dunkle Melasse und ein Haufen Mehlwürmer. Igitt. Aber es wurde noch ekeliger: Roccos nächste Aufgabe war, in einen Sarg voll mit Fischabfällen zu steigen. Als Kim aus ihrem letzten Grab, das voller Federn und grüner Ameisen war, aufstehen durfte, lachte Rocco sie erst mal aus: „Du siehst ja scheiße aus!“ Da hatte er nicht ganz unrecht, denn Kim sah wirklich aus wie Bibo aus der Sesamstraße. Das süße Turtelpaar hatte neuen Sterne erspielt, wobei einer wegen abgezogen wurde, weil Rocco im Fischabfallbecken gefuscht hatte. Aber Rocco, ganz der Gentleman, kümmerte sich danach erst mal um seiner 19-jährige Spielpartnerin und ging mit ihr baden. Liebevoll sorgte er dafür, dass auch die letzte Feder von ihr verschwand.
Ailton will gehen und Radost schwächelt
Im Camp ist die Stimmung gerade wohl gar nicht gut. Nach Martin, Daniel und Vincent verkündete auch Ailton, dass er das Camp verlassen will. Das tat er allerdings nicht persönlich und nutzte Jazzy als Sprachrohr: „Kommt mal alle zusammen. Ailton möchte, dass ich euch erkläre, dass er heute geht. Er hat gedacht, er wird heute raus gewählt. Er kann nicht mehr, ihm fehlt seine Familie.“ Oh je, nicht mal die Reizüberflutung von Nackedei Micaela scheinen ihm das Camp noch schmackhaft zu machen. Doch Brigitte, die Dschungelqueen der Herzen, ist mit Ailtons Plan ganz und gar nicht eiverstanden. „Ich sage nur, du bist ein Sportsmann, das Spiel hat begonnen. Dann kannst du wieder einen Tag mehr warten. Einen Tag.“ Brigidde überzeugte und Ailton ließ sich auf einen weiteren Tag ein: „Ok. Einen Tag. Ich bleibe noch.“ Na also, es geht doch.
Brigitte scheint Einfluss auf Ailton zu haben, immerhin waren sie gestern auch ein super Team bei der Schatzsuche. In einer Lichtung erwartete die beiden ein gefülltes Wasserfass und ein leeres mit einem Abflussrohr, das in die Höhe reichte. Auf dem Boden des Rohres lag ein Schlüssel. Brigitte und Ailton mussten das Wasser aus dem vollen Fass in das leere transportieren, damit der Schlüssel hoch gespült wurde. Das blöde an der Sache: zum Schöpfen hatten sie nur eine Anglerhose. Natürlich haben sie den Schlüssel bekommen und konnten die Kiste öffnen. Als Belohnung gab es dann leckere Schokokekse.
Einer geht es gerade gar nicht gut: Rehauge Radost. Sie vertraute sich zwar ihrer Freundin Jazzy an, wollte den anderen Bewohnern allerdings nichts verraten. Die machten sich natürlich Sorgen und Brigitte fragte Radost, ob alles okay sei. Doch die antwortet nur auf englisch: „I´ll tell you when I can.“ Was hat Radost nur für ein Geheimnis?
NE
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