Dschungelcamp Tag 12: Radost und Kim im Dschungel-Imbiss
Erste Prüfung für Radost, Radost muss gehen und es gibt Post
Bisher musste unser Rehauge Radost noch zu keiner Prüfung antreten. Umso besser für sie, dass sie ihre erste Dschungel-Lektion gemeinsam mit Kim machen durfte, denn auf die beiden warteten im Dschungel-Imbiss ein paar kulinarische Köstlichkeiten. Radost größte Befürchtung wurde wahr: „Ich habe Angst, was essen zu müssen!“ Abwechselnd mussten sie eine von sieben Dschungel-Spezialitäten bestellen. Ein mal darf das Gericht an den anderen weitergeben.
Radost machte den Anfang und bestellte Schaschlik. Das Schaschlik im Dschungel bestand allerdings aus der Vagina vom Buschschwein. Radost fackelte nicht lange und schob den Spieß zu Kim. Die nahm es mit Humor und fragte: „Darf ich Tsatsiki dazu haben?“ Kim schloss die Augen und ruck zuck war die Vagina verspeist. Weil Radost gekniffen hatte, war sie dann wieder dran. Diesmal: Strammer Max – Lammhirn mit fermentiertem Entenei, was so viel bedeutet wie gegärt. Das Ei war also schon ein wenig älter. Radost spukte es wieder aus, also gab es keinen Stern. Für Kim wurde dann Penis vom Buschhirsch serviert. Ohne Probleme knabberte sie daran, wie an einer Karotte. „Schmeckt nach Penis,“ kommentierte die 19-jährige.
Endlich konnte auch Radost sich überwinden, etwas zu essen: stinkende Käsefrucht mit Fischsoße. Die Frucht ist auch als „Kotzfrucht“ bekannt. Nun hatte auch Radost einen Stern erspielt. Kim war im Gegensatz zu Radost bisher ziemlich schmerzfrei. Aber den Burger mit einer Frikadelle aus Kakerlaken und Mehlwürmern bekam sie nicht runter. „Ich habe die Fühler der Kakerlaken gespürt,“ ekelte sich Kim. Immerhin konnte Radost sich überwinden, zehn Mäuseschwänze mit Fischsoße herunterzuwürgen. Als letztes gab es einen Drink: pürierte Kakerlaken mit Stücken. Doch beide Mädels weigerten sich. So haben sie insgesamt nur vier Sterne bekommen, wobei die Meisten auf Kims Konto gehen.
Radost muss gehen und Post von den Lieben flattert ins Camp
Gestern bekamen die Bewohner Post aus der Zivilisation. Brigitte spielte Postbotin und verteilte die Briefe, den von Radost Mann las sie dann gleich vor. „Egal was passiert, du bist meine Dschungelkönigin!“ schrieb ihr Liebster. Radost war so gerührt, dass sie weinen musste. Später kam dann die Erlösung für das Rehauge: Sie wurde von den Zuschauern rausgewählt und darf nun endlich nach Hause zu ihrem Mann und ihrem Sohn. Brigitte bekam einen Brief von ihrem Mann Mattia, der sie so rührte, dass auch der Hollywoodstar Tränen vergoss und Rabenvater Vinvent bekam einen regelrechten Infobrief: Seinen drei Raben ginge es gut. Aber das war auch das einzige, was Vincent interessiert, wie er selbst verkündete.
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