Mit 29 präsentieren Sie bereits Ihr fünftes Album ("Envolver" Sony BMG), arbeiten mit Kanye West und touren durch die ganze Welt. Hätten Sie das vor zehn Jahren für möglich gehalten? Ich nahm mir als Teenager vor, mit 25
ein internationaler Star zu sein. Ich finde, man muss sich hohe Ziele stecken und ihnen wenigstens sehr nahe kommen. Aber ich bin ein Perfektionist, manchmal vielleicht auch ein bisschen pedantisch.
Bei Ihnen bleibt also nichts dem Zufall überlassen? Was meine Karriere angeht, arbeite ich diszipliniert. Privat lasse ich auch gern mal fünf gerade sein. Der perfekte Tag beginnt bei mir spät - ich wache neben meiner Freundin auf, wir spazieren durch
New York, einfach der Nase nach, ohne ein bestimmtes Ziel. Nachmittags sitzen wir in einem kleinen Café, abends ziehen wir mit Freunden um die Häuser.
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Dann ist New York ideal für einen entspannten Tag? Ja, ich liebe diese Stadt, weil alles ständig in Bewegung ist. Wenn ich mir aber einen Ort in Europa aussuchen könnte, würde ich an den Comer See ziehen. Allerdings weit weg von
George Clooneys Haus - da ist zu viel Action.
Können Sie denn noch unerkannt spazieren gehen? In den USA selten, aber es ist ja nicht so, dass ich die Aufmerksamkeit nicht leiden kann. Dann hätte ich mir einen anderen Beruf suchen müssen. Ich bin schon
eine kleine Rampensau.
Wird Ihre Freundin da nicht eifersüchtig? Nein, es ist eher umgekehrt. Mit ihrer Schönheit
zieht sie alle Blicke auf sich. Sie ist großartig! Ich vermisse sie, sobald sie nur für fünf Minuten das Zimmer verlässt.